Warum heißen
wir „Cafe Trauma“

Das „Trauma” blickt auf eine sehr lange Vergangenheit zurück. 1985 kamen mehrere Menschen zusammen, die sich gemeinsam in der Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie engagierten und aus dieser heraus ein weiteres Projekt entwickeln wollten. Es wurde eine selbstverwaltete Teestube gegründet, die ein Freizeitangebot für sog. “psychisch Kranke” außerhalb der Brgerinitiative anbieten sollte. Der dazugehörige Verein wurde im September 1985 gegründet.
Von Anfang an stand die Idee im Mittelpunkt, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen mit und ohne Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen zusammenkommen können – ohne Zwänge, ohne Bevormundung, sondern in einer offenen und entspannten Atmosphäre. Genau dieses „Zwischending“ fehlte damals in Marburg: ein Treffpunkt, der weder so streng wie eine Einrichtung noch so belastend wie eine reine Selbsthilfegruppe ist.

Es ging darum, Vorurteile abzubauen, Kontakte zu knüpfen und Neues auszuprobieren – sei es bei Konzerten, Theater, Kino, Partys oder Diskussionen. Das Konzept ist bewusst offen gedacht: Jede und jeder darf Ideen einbringen und mitgestalten. So entsteht ein lebendiger Raum, der sich ständig weiterentwickelt und von den Menschen lebt, die ihn nutzen.

Als die IGT 1987 in den Koch’schen Pavillon zog, bekam der Treffpunkt seinen heutigen Namen: Café Trauma. Dieser Name erinnert an die Traumatologie der Marburger Uniklinik, die zuvor in dem Gebäude untergebracht war. Der Name kombiniert also die ursprüngliche Idee der Teestube mit dem alten Zweck der neuen Räumlichkeit.

Mit dem Umzug an den Afföller, also in unser aktuelles Gebäude, hat sich das „Trauma” immer mehr zu einem soziokulturellen Veranstaltungszentrum entwickelt und der der psychosoziale Teil ist eher in den Hintergrund getreten.
Der Café Trauma e.V. hat aber weiterhin, neben mehreren anderen, einen psychosozialen Vereinszweck. Bei uns findet aktuell in regelmäßigen Abständen die Treffen einer Depressions-Selbsthilfegruppe statt oder in der Vergangenheit der Stammtisch kritischer Psychotherapeut*innen.

Programm

Keine Inhalte gefunden

FAQs

Keine FAQs

Newsletter

Bleib auf dem Laufenden – melde dich für unseren Newsletter an.

Keine Inhalte gefunden
Sprache